Grüne fordern Transparenz in Sachen Umgang mit Unkrautvernichtungsmitteln in Sprockhövel

Kürzlich hat der geschäftsführende Bundeslandwirtschaftsminister in Brüssel für eine Verlängerung der Zulassung von Glyphosat gestimmt. Die Sprockhöveler Fraktion von B90/DIE GRÜNEN möchte nun konkret von der Verwaltung wissen, in welchem Umfang Unkrautvernichtungsmittel in Sprockhövel eingesetzt werden. Hierzu sind dem Bürgermeister entsprechende Fragen für die anstehende Ratssitzung am 14.12.2017 übermittelt worden.

Thomas Schmitz, Fraktionsvorsitzender der Grünen Sprockhövel dazu: „Totalherbizide wie Glyphosat töten komplette Nahrungs-und Lebensraumbereiche von Tieren und Pflanzen ab. Das Mittel gehört immer noch zum Standard des „Pflanzenschutzes“ auf rund 40% der deutschen Ackerflächen. Das Artensterben findet vor unserer Haustür statt, mit unserer Anfrage wollen wir sicherstellen, dass auf Sprockhöveler Gebiet ökologisch verantwortlich gehandelt wird und kein Glyphosat zum Einsatz kommt!“ Hier muss die Stadt mit gutem Beispiel vorangehen!

„Durch die vorwährende Nutzung von Unkrautvernichtungsmitteln wie Glyphosat wird unsere Natur unwiederbringlich zerstört. Nachweislich geht der Bestand an Insekten und Vögeln zurück und die Böden vergiften zunehmend. Die Schäden, die den Menschen entstehen können, sind nicht absehbar. Sprockhövel als Kommune im Grünen muss hier vorangehen, um die Artenvielfalt zu bewahren.

Die Fraktion von B90/DIE GRÜNEN unterstützt in diesem Zusammenhang ausdrücklich die in der letzten Woche gestartete Onlinepetition: “Sprockhövel glyphosatfrei! Unsere Stadt soll pestizidfreie Kommune werden!“.

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