Grüne lehnen Umgehungsstraße L 70n weiter ab

Die Grünen bedauern, dass die Sprockhöveler Verwaltungsspitze in Düsseldorf nur die Umgehungsstraße für Niedersprockhövel im Kopf hatte. Die Partei lehnt die L 70 n weiterhin  ab, weil die Probleme nur verlagert statt gelöst werden. Zudem müssen über 700 Bäume entlang der bisherigen Glückauf Trasse gefällt werden, viele geschützte Arten verschwinden. „In Zeiten zunehmender E-Mobilität, Klimaschutzbemühungen und mit den Perspektiven der Wirtschaft 4.0 brauchen wir andere Verkehrskonzepte als immer mehr Straßen“, so Fraktionsvorsitzender Thomas Schmitz. Bisher nicht geplant ist eine Anbindung der Hombergstrasse, sowie die Lärmschutzmaßnahmen zum Börgersbruch hin. Auch eine Planung und  Kostenschätzung für eine neue Gestaltung der Hauptstraße liegt nicht vor. Die Zeit des Klageverfahrens haben die Verwaltung und die anderen Fraktionen taten- und ideenlos verstreichen lassen.

Die Partei verweist zudem darauf, dass die Mittelstraße das aktuell größere Problem darstellt: gesundheitsschädliche Lärmwerte, fehlender Platz für Radverkehr, mehr Verkehrsbelastung. „Doch die Forderung nach Tempo 30 hat wohl trotz der im vergangenen Jahr überreichten über 500 Unterschriftenkarten und des Auftrags vom Verkehrsausschuss, sich dafür einzusetzen, keine Rolle gespielt,“  ist die verkehrspolitische Sprecherin Britta Altenhein enttäuscht.

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